Existenzgründung Nebenberuflich

Wer nebenberuflich eine Existenzgründung vornehmen will, der sollte sich auf jeden Fall vorab genau überlegen, welche Ziele mit diesem Unternehmen erreicht werden sollen. Diese gilt es beim Start zu wissen.



Sich nebenberuflich eine Existenz aufzubauen bringt einige Vorteile mit sich und genau aus diesem Grund entscheiden sich auch so viel Menschen für diese Option. Die Existenzgründung im Nebenberuf bringt zum einen den Vorteil mit sich, dass der Unternehmer immer noch auf ein festes Einkommen zurückgreifen kann, welches er von seinem Arbeitgeber erhält.

Der Gründungswillige steht also nicht von Anfang an so unter Leistungsdruck, wie beim Aufbau einer normalen Selbstständigkeit. Der Existenzgründer gewährt sich also selbst eine Zeit zum Austesten und zum Probieren und steht nicht gleich im Zugzwang, dass seine Geschäfte von Anbeginn laufen müssen.

Ein weiterer Vorteil zeigt sich dadurch, dass der Aufbau nach und nach erfolgen kann und das Einkommen genutzt werden kann, um die Unternehmung profitabel aufzubauen. Auch braucht der Existenzgründer im Nebengewerbe sich keinerlei Gedanken über seine soziale Absicherung zu machen. Befindet dieser sich in einem Angestelltenverhältnis, so werden die Beiträge für die Krankenkasse und auch die Rentenversicherung wie gewohnt vom Arbeitgeber abgeführt. Das nebenberuflich erzielte Einkommen muss nur noch versteuert werden.

Des Weiteren zeigt sich auch die positive Option, dass der Existenzgründer sich von Zukunftsängsten frei machen kann, denn dieser hat zwei Standbeine, die er nutzen kann, um seinen Lebensunterhalt zu verdienen. Droht in seinem Hauptjob eine Arbeitslosigkeit, so kann das nebenberuflich geführte Unternehmen zu einem Hautgewerbe werden. Die Existenzgründung bietet daher viele Vorteile, die man sich zunutze machen kann. Wer gar nicht so weit denken will, der kann natürlich auch einfach nur durch diese Möglichkeit der Existenzgründung sein Taschengeld aufbessern und braucht sich gar keinen Stress zu machen. Ein vorheriges Gespräch mit dem Steuerberater sollte jedoch immer erfolgen, um sich auch steuerlich ein Bild zu machen.